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TOP-7-INVESTMENTMÄRKTE Q1-3/2026: Investmentmarkt verliert im 3. Quartal an Dynamik

Die Top-7-Märkte für gewerbliche Immobilieninvestments erzielten in den ersten neun Monaten 2026 ein Transaktionsvolumen von rund 5,8 Mrd. €. Damit lag das Ergebnis 8 % unter dem Vorjahresniveau. Vor allem das 3. Quartal verlief verhalten: Mit rund 1,4 Mrd. € wurden 43 % weniger umgesetzt als im Vorjahresquartal. Die Entwicklung an den einzelnen Standorten fiel dabei sehr unterschiedlich aus.

„Nachdem das Transaktionsvolumen zum Halbjahr noch über dem Vorjahresniveau lag, hat die Dynamik im dritten Quartal deutlich nachgelassen. Gestiegene Finanzierungskosten bremsen die Transaktionsaktivität und führen dazu, dass Investoren noch selektiver agieren. Verkaufsprozesse nehmen dadurch mehr Zeit in Anspruch und müssen teilweise neu bewertet werden“, sagt Markus Müller, Sprecher von German Property Partners (GPP).

  • Entgegen dem rückläufigen Top-7-Trend legte Düsseldorf deutlich zu: Mit rund 1,23 Mrd. € verzeichnete der Standort ein Plus von 180 %, getragen insbesondere von wenigen großvolumigen Einzelabschlüssen. Auch Frankfurt legte auf 505 Mio. € (+22 %) zu. München erreichte rund 1,18 Mrd. € (-5 %) und Hamburg rund 1,25 Mrd. € (-7 %). Deutlichere Rückgänge verzeichneten Stuttgart mit 115 Mio. € (-23 %), Köln mit 320 Mio. € (-36 %) und Berlin mit 1,15 Mrd. € (-48 %).

  • Büroimmobilien waren erneut die am meisten gehandelte Assetklasse und kamen auf einen Anteil von 40 % (Vorjahr: 44 %). Logistikimmobilien erreichten 11 % nach lediglich 4 % im Vorjahr. Auf Mischnutzungen entfielen ebenfalls 11 % (Vorjahr: 18 %) und auf Einzelhandelsimmobilien 10 % (Vorjahr: 9 %).

  • Portfoliokäufe machten 14 % des Transaktionsvolumens aus und lagen damit nahezu auf Vorjahresniveau (15 %). Auch der Anteil internationaler Investoren blieb mit 31 % weitgehend stabil (Vorjahr: 30 %). Besonders hoch war er in Berlin mit 46 %, Köln mit 41 % und Hamburg mit 37 %.

  • Die Spitzenrenditen legten gegenüber dem Vorjahr moderat zu. Im Top-7-Durchschnitt liegen sie für Büroimmobilien bei 4,63 % (+0,19 %-Punkte), für Geschäftshäuser bei 4,30 % (+0,06 %-Punkte) und für Logistikimmobilien bei 4,60 % (+0,10 %-Punkte).

„Die höheren Finanzierungskosten spiegeln sich zunehmend in den Renditeanforderungen der Investoren wider. Für das vierte Quartal befinden sich weiterhin einige Objekte in der Pipeline. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen dürfte das Transaktionsgeschehen insgesamt jedoch verhalten bleiben“, so Müller.

Zu German Property Partners (GPP) gehören Grossmann & Berger Immobilien, Anteon Immobilien, GREIF & CONTZEN Immobilien, blackolive und E & G Immobilien.

Marktzahlen und Top-Abschlüsse finden Sie in der Pressemitteilung zum Download.

corinna fühner

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