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"GPPler" des Monats: Robin Dietrich


Als "GPPler" des Monats März liefert Robin Dietrich, Associate Director Brokerage bei blackolive, einen Einblick in die aktuelle Situation auf dem Bürovermietungsmarkt in Frankfurt.

Was zeichnet den Frankfurter Bürovermietungsmarkt Ihrer Erfahrung nach im Top-7-Vergleich aus?

Frankfurt ist eine sehr stark polarisierende Metropole in Deutschland, die sich maßgeblich durch das Bankenviertel und die Skyline von anderen Großstädten unterscheidet. Die dort entstehenden Neubauprojekte setzen neue Maßstäbe und wirken sich sowohl positiv auf das Stadtbild als auch die Vermietungsleistung im Bürovermietungsmarkt aus.   

Inwiefern beeinflusst das Thema New Work die Situation auf dem Bürovermietungsmarkt in Frankfurt?

Das Thema New Work ist aufgrund der postpandemischen Entwicklung ein Thema, mit dem sich jeder Büronutzer branchenspezifisch und sehr individuell auseinandersetzt. Durch die Einführung von Homeoffice und Desksharing kann mit intelligenten Konzepten Bürofläche eingespart werden. Parallel dazu entsteht in Frankfurt eine hohe Nachfrage an zentralen und hochwertigen Flächen, um neue Talente für Unternehmen zu gewinnen und für Mitarbeiter ein besseres infrastrukturelles Umfeld zu bieten. 

Vor welchen Herausforderungen stehen Mietinteressenten und Vermieter zurzeit?

Eine der größten Herausforderungen sind die gestiegenen Bau- und Energiekosten, welche gerade die Durchschnittsmieten in Frankfurt mit 23,80 €/m² auf ein deutliches höheres Niveau als im Vorjahr gebracht haben. Dies erhöht die Nachfrage nach nachhaltigen und energetisch verbrauchsärmeren Produkten und zwingt viele Eigentümer zur Ertüchtigung ihrer Bestandsimmobilien, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was war Ihr größter Abschluss im vergangenen Jahr?

Ich habe 2022 einen Technologiekonzern mit unserem „Move vs. Stay“-Prozess erfolgreich beraten dürfen. Am Ende hat man sich im Vergleich zu Alternativen für eine Verlängerung im Bestandsobjekt mit ca. 3.800 m² entschieden. 

Welche Entwicklung auf dem Frankfurter Bürovermietungsmarkt prognostizieren Sie für 2023?

Wir prognostizieren, dass die Durchschnittsmieten im Frankfurter GIF-Gebiet weiter ansteigen werden. Der Flächenumsatz wird sich Ende 2023 unserer Einschätzung nach bei ca. 400.000 m² einpendeln. Am Ende ist es zum aktuellen Zeitpunkt jedoch viel zu früh, eine belastbare Prognose zu treffen. Eine tragende Rolle werden auch dieses Jahr die Mietvertragsverlängerungen spielen, welche aber nicht in der Umsatzbetrachtung auftauchen, jedoch einen Anteil von aktuell ca. 50 % haben. 

Was reizt Sie persönlich an der Maklertätigkeit und insbesondere an der Vermittlung von Büroflächen?

Mich reizte schon immer der Kontakt mit Menschen und die einzigartige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Gerade im gewerblichen Sektor trifft man viele interessante Persönlichkeiten, welche einem tolle Einblicke in die verschiedensten Branchen geben. Der Mix aus Büroarbeit und Kundenterminen schafft eine gute Balance, die für mich enorm wichtig ist.

Katharina Koester

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